PRIVATLEISTUNGEN
Stoßwellentherapie
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein anerkanntes und vielfach eingesetztes Verfahren bei verschiedenen orthopädischen Krankheitsbildern.
Besonders bei Muskel- und Sehnenerkrankungen ist sie eine schonende und nebenwirkungsarme Möglichkeit, Schmerzen zu lindern und Reparaturprozesse anzuregen.
Auch bei unvollständiger Knochenheilung nach Brüchen, der sogenannten Pseudarthrose, hat sich die Stoßwellentherapie bewährt. In manchen Fällen lässt sich so eine aufwendige Operation vermeiden.
Häufige Anwendungsgebiete
Tennisarm und Golferarm (Epicondylitis)
Kalkschulter
Patellaspitzensyndrom (Springerknie)
Fersensporn und Plantarfasziitis (Fersenschmerz)
Achillessehnenbeschwerden
Pseudarthrose (verzögerte Knochenheilung)
Radiale und fokussierte Stoßwelle
In unserer Praxis in Osnabrück setzen wir beide Formen der Stoßwellentherapie ein – je nachdem, wo die Beschwerden sitzen.
Die radiale Stoßwelle breitet sich von der Oberfläche fächerförmig im Gewebe aus. Sie eignet sich besonders für oberflächennahe, flächige Beschwerden, etwa an Sehnenansätzen und in verspannter Muskulatur.
Die fokussierte Stoßwelle bündelt ihre Energie punktgenau in der Tiefe. Damit erreichen wir tiefer liegende Strukturen – zum Beispiel Kalkablagerungen in der Schulter, den Sehnenansatz an der Ferse oder einen schlecht heilenden Knochenbruch.
Welche Form für Sie passt – oder ob wir beide kombinieren –, entscheiden wir nach der Untersuchung.
Ablauf der Behandlung
Vor der ersten Behandlung untersuchen wir Sie gründlich und sichern die Diagnose. Die Stoßwellen werden dann über einen Applikator mit etwas Gel auf die Haut übertragen und gezielt auf die schmerzhafte Stelle gerichtet.
Eine Sitzung dauert meist nur wenige Minuten. In der Regel sind drei bis fünf Behandlungen im Abstand von etwa einer Woche sinnvoll. Danach sind Sie meist sofort wieder alltagstauglich; auf sehr belastenden Sport sollten Sie für einige Tage verzichten.
Kosten
Die Stoßwellentherapie ist in den meisten Fällen eine Selbstzahlerleistung. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Behandlung in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten sie je nach Tarif ganz oder teilweise. Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Vor der Behandlung erhalten Sie eine schriftliche Vereinbarung mit den voraussichtlichen Kosten.
Häufige Fragen
Tut die Stoßwellentherapie weh?
Die Behandlung kann an der schmerzhaften Stelle unangenehm sein. Wir beginnen mit niedriger Intensität und passen sie Ihrem Empfinden an.
Was ist der Unterschied zwischen radialer und fokussierter Stoßwelle?
Die radiale Stoßwelle wirkt flächig und eher oberflächennah, die fokussierte bündelt ihre Energie gezielt in der Tiefe. Wir bieten in Osnabrück beide Verfahren an und wählen sie passend zu Ihrem Befund.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Meist drei bis fünf, je nach Beschwerdebild. Die Wirkung baut sich oft über einige Wochen nach der letzten Behandlung auf.
Hilft die Stoßwelle beim Tennisarm und beim Fersensporn?
Ja, das sind zwei der häufigsten Gründe für eine Stoßwellentherapie. Gerade bei langwierigen Beschwerden, die auf Schonung und Übungen nicht ausreichend ansprechen, ist sie eine bewährte Möglichkeit.
Wann ist die Stoßwelle nicht geeignet?
Zum Beispiel in der Schwangerschaft, bei Gerinnungsstörungen oder der Einnahme gerinnungshemmender Medikamente sowie bei Infektionen oder Tumoren im Behandlungsgebiet. Das klären wir vorab mit Ihnen.
Lässt sich die Stoßwelle mit anderen Therapien kombinieren?
Ja. Häufig ergänzen wir sie durch gezielte Übungen, Physiotherapie oder bei Sehnenbeschwerden durch eine Eigenbluttherapie (PRP).
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Online über Doctolib oder telefonisch täglich 8 – 11 Uhr.
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